16.07.2010 Alter: 11 Jahr(e)
Katego­rie: Sons­tiges, DSL

Von: Richard Reu­ters
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DSL-Aus­bau schrei­tet voran

In der ver­gan­ge­nen Woche wurde am Orts­ausgang Rich­tung Welz ein Schalt­schrank mon­tiert, der in Kürze die Tech­nik zur Anbindung an schnelle­res DSL auf­neh­men wird.

In der ver­gan­ge­nen Woche wurde am Orts­ausgang Rich­tung Welz ein Schalt­schrank mon­tiert, der in Kürze die Tech­nik zur Anbindung an schnelle­res DSL auf­neh­men wird.

Bei dem Schrank handelt es sich um ein Mul­tifunk­ti­ons­ge­häuse der T-Com, in dem das Herz­stück der Edere­ner DSL-Zukunft ein­ge­baut wird: der „Digi­tal Sub­scriber Line Access Mul­ti­plex­er“, der DSL Zugriffs­ver­teiler oder kurz „DSLAM“.

Diese Geräte sind in norma­lerweise in den Ver­mit­t­lungs­stel­len der Tele­kom ein­ge­baut (sog. Indoor-DSLAM). So waren wir auch bisher ans DSL ange­schlos­sen. Sind nun die Lei­tun­gen zur Ver­mit­t­lungs­stelle zu lang, fällt die Über­tragungs­rate über die ver­wen­de­ten Kupferka­bel mit der Ent­fer­nung stark ab. Des­halb bisher auch das mick­rige „DSL-Light“.

Als Abhilfe bie­tet sich nun an, das DSLAM näher an die End­anschlüsse zu brin­gen. Dies wird durch das geplante Outdoor-DSLAM reali­siert. Die­ses ist per Glas­faserka­bel mit der Ver­mit­t­­lungs­stelle ver­bun­den. Gegenüber dem Kupferka­bel kann die Glas­fa­ser ein Viel­fa­ches an Daten transpor­tie­ren und hat keine nen­nens­werte Ver­luste. Im ört­li­chen DSLAM geht das Glas­fa­ser wieder in Kupferka­bel über und die Ver­bindun­gen vom DSLAM zum End­teil­­neh­mer wer­den dann über die beste­hende Kupferver­ka­be­lung geschal­tet.

Wer sich für weitere tech­ni­sche Details inter­es­siert, kann sich die­sen Bei­trag durch­le­sen, in dem ein ähn­li­ches Vor­ha­ben in Cuxhaven beschrie­ben wird.