17.03.2015 Alter: 7 Jahr(e)
Katego­rie: Polizeibe­richt, Überfall, Floßdorf

Von: Pres­se­stelle Polizei Düren
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Opfer nach Schwe­rem Raub im Kran­ken­haus - Polizei sucht Zeugen

Nach­dem er am Mon­tag­a­bend Opfer eines Raubdelikts wurde, liegt ein 43 Jahre alter Mann aus Jülich schwer ver­letzt in einem Kran­ken­haus. Die Täter sind weiter­hin flüch­tig. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Mit sei­nem Fahr­rad fuhr der Geschä­d­igte gegen 19:50 Uhr auf dem Rur­rad­weg am Floßdorfer Sport­platz vor­bei. Von dort aus ori­en­tierte er sich wei­ter in Rich­tung der Ortslage Tetz, als er vor sich zwei männ­li­che Per­so­nen erblickte. Ger­ade als er die Fußgän­ger über­holen wollte, schubs­ten diese ihn von sei­nem Rad. Der Jüli­cher stürzte zu Boden und lan­dete in einem Zaun. Einer der Män­ner hielt ihm ein Mes­ser vor, bevor beide schließ­l­ich began­nen, hem­mungs­los auf ihn einzu­prügeln. Mit Trit­ten und Schlägen gegen den Kopf brach­ten die Täter den Fahr­radfah­rer dazu, ihnen seine Wertge­gen­stände aus­zuhän­digen. Mit einem Mobiltele­fon und einer Geldbörse ent­fern­ten die Diebe sich dann vom Tat­ort. Gespro­chen hat­ten sie bis dahin kein Wort.

Ver­mut­lich noch unter Schock lehnte der 43-Jäh­rige die Hilfe eines zufäl­lig vor­bei kom­men­den Auto­fah­rers ab. Er setzte sich auf sein leicht beschä­d­ig­tes Fahr­rad und fuhr zu einer Bekann­ten, die schließ­l­ich die Polizei ver­stän­digte.

Die Beam­ten fer­tig­ten eine Straf­anzeige wegen Schwe­ren Rau­bes. Derzeit wird nach den Unbe­kann­ten gefahn­det. Beide wer­den auf 20 bis 30 Jahre alt geschätzt und wie­sen eine schlanke Statur auf. Zur Tatzeit waren sie dun­kel geklei­det und trugen helle Turn­schuhe. Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben kön­nen, oder aber andere ver­däch­tige Fest­stel­lun­gen gemacht haben, die mit der Tat in Ver­bindung ste­hen könn­ten, wer­den gebe­ten, sich über den Polizei­ruf 110 zu melden.

Gesucht wird zudem auch der Auto­fah­rer, der sich als Erst­helfer am Tat­ort ange­bo­ten hatte. Er stoppte sei­nen Wagen neben dem Opfer und bot seine Hilfe an. Nach­dem der Überfal­lene diese jedoch ablehnte, ent­fernte sich der Zeuge über einen Feld­weg in Rich­tung Tetz. Die Polizei bit­tet ihn, sich umge­hend zu melden!

Der Geschä­d­igte selbst wurde nach einer Erst­ver­sorgung durch Ret­tungs­sani­tä­ter in ein Kran­ken­haus transpor­tiert. Auf­grund der Schwere sei­ner mas­siven Ver­letzun­gen ver­blieb er dort sta­tio­när.

 

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