"Fiona muss wieder tan­zen kön­nen!"

Mit freund­li­cher Geneh­migung von Herrn Borsdorff hier sein Facebook-Bei­trag vom 15. Oktober:

 

BITTE HELFT MIR beim MUTMA­CHEN,
FIONA MUSS wieder TAN­ZEN KÖN­NEN!

Nun bekommt der “junge Mensch” aus mei­nem so viel beach­te­ten und gele­se­nen Opens external link in new windowFacebook-Post vom 13. Sep­tember (Anm.: Text unter die­sem Artikel) mit hunder­ten Likes und vie­len, vie­len Kom­menta­ren einen Namen. Ich hatte die­sen Post nach einem Treffen „Eine nach­denk­li­che Heimfahrt….“ geti­telt.

Die junge Dame um die es geht ist die 15-jäh­rige Fiona. Fiona wohnt in Lin­nich-Ede­ren und ist Schüle­rin am Mädchengym­nasium in Jülich.

Fiona hat seit vie­len Jah­ren ein lei­den­schaft­li­ches Hobby, Tan­zen im Kar­neval, von klein an bei Ver­an­stal­tun­gen in ihrem Heima­t­ort Ede­ren. Mit ganzem Her­zen tanzt Fiona als Fun­kenma­rie­chen bei der GKG Fidele Brüder Koslar 1926 e.V.

Tan­zen kann Fiona seit Mona­ten nicht mehr. Das tut sehr weh!

Seit Februar die­ses Jah­res hat eine bisher unbe­kannte „Immu­n­o­logi­sche Erkrankung“ für Fiona und ihre Familie alles im Leben ver­ändert.

Der Roll­stuhl gehört zum All­tag…!

Zusam­men­hänge, Ursa­chen, Dia­gno­sen, The­ra­pien sind bisher unerforscht.

Bei die­ser sel­te­nen Sachlage mah­len die Müh­len unse­res sonst so guten Gesundheits­sys­tems lang­sam und schwer­fäl­lig. For­schung im In- und Aus­land wird vor­ange­trie­ben, dau­ert aber.

Ich habe mit Fiona und ihren Eltern wieder­holt gespro­chen. Sie alle befin­den sich seit Wochen immer wieder in einer Ber­li­ner Kli­nik.

Was an Kos­ten für die Auf­ent­halte in Ber­lin und Zuhause auf die Familie zukom­men wird ist völ­lig offen, aber in immen­ser Höhe zu erwar­ten. Nach­dem ich erstmals am 24. August von drit­ter Seite gefragt wor­den war, ob ich mir vor­stel­len könnte mich für Fiona einzu­set­zen, konnte ich bei dem Gespräch am 13. Sep­tember über die Ver­trau­ens­per­son Fiona und ihren Eltern einen vier­stel­ligen Betrag zukom­men las­sen. Für diese kurz­fris­tig nötige „Erste Hilfe“ habe ich den „Doris-Borsdorff-Fonds“ mei­ner ver­s­torbe­nen Frau Doris in Anspruch genom­men.

Nun möchte ich mich auf­ma­chen und ver­stärkt für eine bestmög­li­che Betreuung Spen­den sammeln. Dafür möchte ich mit einer Spen­den­sammel­ak­tion um Unter­stützung bit­ten.

Meine Aktion wird den Namen tra­gen: „Fiona, wird wieder tanzen“

Wie seit fast 28 Jah­ren kommt jeder Cent und Euro bei mei­ner „Run­ning for Kids“ Aktion bei den Kindern und Jugend­li­chen an. So wird das auch bei Fiona, 15 Jahre, aus Lin­nich-Ede­ren, der Fall sein.

 

Wie kann man helfen?

Per Geld­anweisung auf das „Run­ning for Kids“-Konto

„Run­ning for Kids“
Ver­wendungs­zweck „Fiona wird wieder tanzen“
Sparkasse Düren
IBAN DE78 3955 0110 0000 5421 00

sowie per

Paypal = peter.borsdorff(at)web.de
Ver­wendungs­zweck „Fiona wird wieder tanzen“

 

Ich war heute, am 15.10.2022 bei Fiona und ihren Eltern in Lin­nich-Ede­ren. Die­sen Besuch muss ich noch ver­arbei­ten und ver­kraf­ten.

Wie bereits am 13. Sep­tember des Jah­res, folgte vor­hin eine weitere sehr nach­denk­li­che Heimfahrt nach Düren.

Bitte helft mit, Fiona und ihren Eltern die Exis­tenz zu sichern. Ein Leben mit die­sem Schick­sal muss mög­lich wer­den. Sie brau­chen Kraft und Hoff­nung. Mit Eurer/Ihrer Hilfe müs­sen wir das schaffen.

 

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Hier der Text des oben erwähn­ten Artikels vom 13. Sep­tember:

 

E I N E    N A C H D E N K L I C H E    H E I M F A H R T………!

Am 24. August wurde mir von drit­ter Seite die Frage gestellt, ob ich mir vor­stel­len könnte mich für einen jun­gen Men­schen einzu­set­zen, des­sen Leben durch eine vor wenigen Mona­ten auf­ge­tre­tene rätselhafte Erkrankung völ­lig auf den Kopf gestellt wor­den war?

Zunächst wurde mir kurz erklärt um was es sich handelt. Diese Schilde­rung ließ mich zu der Erkennt­nis kom­men, dass hier ein Famili­en­schick­sal einen Lauf nimmt, wo Hilfe nötig sein wird.

Ich ver­wies zunächst dar­auf, dass ich bis Mitte November mit Unter­stützungs­ak­tio­nen für Kin­der in Düren und Gemünd/Eifel aus­ge­las­tet sei. Ich bat um Ver­ständ­nis.

Der zuvor beschriebene „Fall“ holte Inge und mich in unse­rem Urlaub in Hol­land wieder in. Die Situa­tion die­ses jun­gen Men­schen hatte sich in einer Kli­nik in Ber­lin dra­ma­tisch zuge­spitzt. Die „dritte Per­son“ bat um ein Gespräch, um mir um die Situa­tion näher beschrei­ben zu kön­nen.

Ein lan­ges, sehr aus­führ­li­ches Tele­fo­nat fand anschließend statt.

Anschließend konnte ich eine Zusage zur Hilfe machen. Ich ver­sprach, mich gleich nach der Rückkehr aus dem Urlaub zu kümmern.

Ges­tern habe ich mich, nach einem Zwi­schenhalt bei der Sparkasse, auf den Weg zu der „drit­ten Per­son“ gemacht. Der Nor­den des Krei­ses Düren war mein Ziel. Für die betroffene Familie habe ich aus dem „Doris-Borsdorff-Fonds“ 5000 Euro überge­ben kön­nen. Dies mit der Blick­rich­tung eine hoffnungs­volle The­ra­pie­maß­nahme in Angriff neh­men zu kön­nen. 

Zur Weiter­lei­tung an den erkrank­ten jun­gen Men­schen hatte ich noch ein Kuvert ein­ge­steckt. Es sollte der Ver­such sein - mit 500 € - einen besonde­ren Wunsch zum Mut machen erfül­len zu kön­nen.

Das große Pro­blem bei der vor­liegen­den Erkrankungs­sym­ptoma­tik ist, dass Zusam­men­hänge und Ursa­chen noch völ­lig im Unkla­ren liegen. Bei sel­te­nen Krankhei­ten mah­len die Müh­len des Gesundheits­sys­tems oft sehr schwer­fäl­lig. For­schung und Gut­ach­ten sind in Bewe­gung, stoßen aber oft zunächst an ihre Gren­zen.

Bei mei­nem ges­t­rigen Besuch durfte ich mir ein Video des jun­gen Men­schen anschauen….., ich hätte es bes­ser nicht getan.

Ich war erschro­cken, hatte ich doch zuvor erfah­ren wie lebens­lus­tig, sport­lich aktiv  der junge Mensch vor der Erkrankung war. Inn­er­halb kurzer Zeit wurde alles anders…..!

Das gezeigte Video hatte mir eine sehr nach­denk­li­che Heimfahrt beschert……! Ich habe dar­über nach­ge­dacht, dass so eine urplötz­lich auf­tre­tende Erkrankung jeden von uns treffen kann.

Des­halb mein Grund­satz: Wir soll­ten dankbar dafür sein  -   d i e s e n  Tag  -  bei bestmög­li­cher Gesundheit erle­ben zu dürfen! – Ein Geschenk!

Der Vater wurde durch die „dritte Per­son“ über das „Run­ning for Kids“-Machen informiert. Nun hat die Familie mit mir einen ers­ten kur­zen Kon­takt auf­ge­nom­men. Der Vater befin­det sich derzeit mit sei­nem Kind bei Spe­zia­lis­ten in Ber­lin. Er war sprach­los, dankbar und hoch­er­freut über die nun erfolgte erste Unter­stützung.

Ich habe zuge­si­chert, dass wir in Kon­takt blei­ben wol­len und ich ins Auge fas­sen möchte, mich ab Mitte November mit einer Lauf­ak­tion kümmern zu wol­len.