23.12.2012 Alter: 10 Jahr(e)
Katego­rie: Dorf­le­ben, Feuer­wehr

Von: Richard Reu­ters
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Neues Löschfahrzeug vor­ge­stellt

Die Freiwil­lige Feuer­wehr Ede­ren hat ein neues Löschfahrzeug. Lösch­gruppen­füh­rer Willi Meu­rer stellte heute abend den Feuer­wehr­mit­gliedern das neue Fahrzeug vor.

Die Freiwil­lige Feuer­wehr Ede­ren hat ein neues Löschfahrzeug. Lösch­gruppen­füh­rer Hauptbrand­meis­ter (HBM) Willi Meu­rer stellte heute abend den Mit­gliedern der hie­sen Feuer­wehr das neue Pracht­stück vor.

Das vor­he­rige Fahrzeug stammte aus dem Jahr 1983 und wurde ursprüng­l­ich in Gere­ons­weiler in Dienst gestellt. Ein Jahr spä­ter war für Ede­ren eben­falls ein neues Löschfahrzeug vor­ge­se­hen, dass etwas größer aus­fiel als das der Nach­bargemeinde. Damit war es dann zu groß für das Feuer­wehr­haus und es wurde kurzer­hand gegen das Gere­ons­weiler Fahrzeug getauscht. Nun wurde es nach 28 Jah­ren in den ver­di­en­ten Ruhe­stand geschickt.

Das neue Löschfahrzeug ist ein 177 PS starker Iveco Magi­rus Euro­cargo mit einem zuläs­sigen Gesamtgewicht von 8,3 Ton­nen. Mit sei­nem sepa­ra­ten Mannschafts­raum bie­tet er insge­s­amt 6 Per­so­nen Platz. Das Fahrzeug wurde von der Iveco Magi­rus Brand­schutz­tech­nik GmbH in Gör­litz gebaut und aus­ge­stat­tet, wo es von der Feuer­wehr abge­holt wurde.

Seit Inbe­trieb­nahme des Vor­gängers hat sich aus­stat­tungs­mäßig und tech­nisch natür­lich Einiges getan. So bie­tet der neue Wagen jetzt einen inte­grier­ten 900 Liter fas­sen­den Was­sertank. Die große Tragkrafts­pritze im Heck kann direkt aus dem Fahrzeug her­aus genutzt wer­den und ist stan­dardmäßig mit dem Was­sertank und einem 50 Meter lan­gen, fest installier­ten Schlauch zur Schnell­lö­schung ver­bun­den. Aus dem Wagen geho­ben wird die Punpe mobil und kann mit beliebigen Was­serquel­len genutzt wer­den. Der Wagen bie­tet zudem die Mög­lichkeit, ein Scha­um­lösch­mit­tel hinzu zu mischen. An Zulei­tun­gen für die Sprit­zen sind 200 Meter B-Schlauch und 135 Meter C-Schlauch an Bord.

Wertvolle Zeit gespart wird durch die Mög­lichkeit, den Atem­schutz bereits wäh­rend der Fahrt anlegen zu kön­nen. Die­ser ist im 4 Per­so­nen fas­sen­den Mannschafts­raum unter­ge­bracht. Ein neues Feature ist auch das ein­ge­baute Flut­licht, das an einem fernbedi­enba­ren Tele­s­kop­mast aus­gefah­ren und geschwenkt wer­den kann. An Bord ist außerdem noch ein Strom­agg­regat.

Die Edere­ner Feuer­wehr ist zu Recht stolz auf ihr neues Stück Tech­nik. Es ste­hen sicher­lich einige inter­essante Übun­gen an, um sich mit dem neuen Equip­ment ver­traut zu machen. Ich wün­sche auf jeden Fall mög­lichst wenige echte Ein­sätze.