20.04.2017 Alter: 7 Jahr(e)
Katego­rie: Sons­tiges

Von: Pres­se­stelle Kreis Düren
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Staupe-Virus im Kreis Düren: Hunde soll­ten geimpft sein

Foto: Kreisjäger­schaft Düren

Bei meh­re­ren Füch­sen im Raum Vettweiß, Nörve­nich und Mer­zenich ist das hoch­an­ste­ckende Staupe-Virus festge­stellt wor­den. Die Kreisjäger­schaft Düren und Vete­rinärm­edi­zi­ner des Krei­ses Düren raten Hunde­haltern, ihre Tiere gegen das Virus zu impfen.

Infek­tion führt in der Regel zum Tod des Tie­res

Die Staupe ist nach Anga­ben der Vete­rinärm­edi­zi­ner des Krei­ses Düren eine für den Haushund gefähr­li­che Infek­ti­ons­krankheit. Ins­be­sondere Hunde, die regelmäßig in der freien Natur aus­geführt oder ein­ge­setzt wer­den - wie Hüte- oder Jagdhunde -, kön­nen sich mit dem Erre­ger infi­zie­ren. Die Infek­tion mit dem Virus erfolgt durch die Luft und das Maul über die Schleimhäute der obe­ren Atem- und Ver­dauungs­wege. Sie führt in der Regel zum Tod des infi­zier­ten Tiers. Unter hie­sigen Wild­tie­ren (Fuchs, Dachs, Iltis, Mar­der, Wie­sel, Wasch­bär) hat sich die hoch anste­ckende Infek­ti­ons­krankheit deutsch­landweit in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sehr stark aus­gebrei­tet. Für den Men­schen ist die Staupe nicht gefähr­lich.

Impf­schutz über­prüfen und gegebe­nen­falls auf­fri­schen

Ein mög­li­cher Hinweis auf eine Infek­tion sind ins­be­sondere Ver­hal­tens­auffäl­ligkei­ten wie bei­spiels­weise der Ver­lust der Scheu vor dem Men­schen. Viele erkrankte Tiere magern ab, zei­gen Haut­ve­r­ände­run­gen oder Bewe­gungs­stör­un­gen. Ver­en­dete auf­ge­fun­dene Wild­tiere wer­den immer auf Erre­ger von Tollwut und Staupe über­prüft.

Auf Spa­ziergänge im Wald müss­ten Hunde­be­sitzer nach dem Bekanntwer­den der Staupe-Infek­tio­nen in Vettweiß, Nörve­nich  und Mer­zenich nicht ver­zich­ten.  Allerdings raten die Kreisver­wal­tung Düren und die Kreisjäger­schaft Düren allen Hunde­haltern, den Impf­schutz ihres Vier­bei­ners zu über­prüfen und gegebe­nen­falls auf­zu­fri­schen. "Das ist aber keine Pflicht, sondern nur ein Rat", so die Kreisjäger­schaft.

Fund toter Tiere oder auf­fäl­liges Ver­hal­ten melden

Außerdem bit­tet die Kreisver­wal­tung Düren darum, dass Spa­ziergän­ger, Wande­rer und Hunde­be­sitzer alle ver­hal­tens­auffäl­lige oder tot auf­ge­fun­dene Füchse, Wasch­bären oder andere Wild­tiere dem zustän­digen Jagdpäch­ter oder dem Vete­rinär­amt im Kreishaus Düren (Opens window for sending emailamt39(at)kreis-due­ren.de, Tele­fon 02421/22-1915) melden sol­len.